Prominente fungieren als Meinungsbildner: Auch wenn sie keine großen Kenner auf diesem Gebiet sind, geht man aufgrund ihrer privilegierten Stellung davon aus, dass sie generell mehr Auswahlmöglichkeiten haben und daher letztendlich eine bessere Wahl treffen. Da man sich dieser Tatsache bewusst ist und weiß, dass fast jeder gerne wissen möchte, wo bekannte Persönlichkeiten in seiner Stadt essen, hat der Repsol-Führer gerade „Los Soletes de los famosos“ herausgebracht: über 250 Lokale, die von Künstlern empfohlen werden, die im Sommer durch Spanien touren.
Der Komiker und Regisseur José Mota weiß ganz genau, welches eines seiner Lieblingsrestaurants in Madrid ist, und es liegt nicht im Zentrum: Es befindet sich in La Moraleja, heißt „Silk“ und ist eines dieser Restaurants, in denen man schon ab etwa 20 € gut essen kann und dessen Executive-Menü 25 € kostet.
Mota hat es als einen seiner Lieblingsorte bezeichnet, zu denen man immer wieder zurückkehrt, weil man weiß, dass man sich dort wohlfühlen wird – mit einer Fusionsküche, in der man gleichzeitig eine riesige Tortilla und Thunfisch-Tataki genießen kann, und das bei einem durchschnittlichen Preis, der nicht in die Höhe schießt. Ein Lokal in einem schicken Viertel, ja, aber mit der Seele eines zeitgemäßen Restaurants und weniger eines Ortes, an dem man nur angibt.
Vom Lieblingsrestaurant zum „Solete der Prominenten“
José Motas Wahl von „Silk“ passt wie die Faust aufs Auge zum Geist der neuen „Soletes de los famosos“ des Repsol-Führers: über 250 erschwingliche Lokale, verteilt über ganz Spanien, empfohlen von Künstlern und Persönlichkeiten aus der Kulturwelt, die sie als Orte „für Freunde“ vorschlagen. In dieser neuen Ausgabe haben mehr als 60 bekannte Gesichter (Schauspieler, Musiker, Moderatoren, Schriftsteller und Komiker) die Bars, Strandbars, Terrassen und Restaurants vorgestellt, in denen sie während ihrer Tourneen, Dreharbeiten oder im Urlaub Halt machen.
Der Repsol-Führer hat Orte zusammengestellt, die von Strandbars direkt am Meer bis hin zu charmanten Kneipen in den Stadtvierteln reichen: Antonio Resines empfiehlt „El Mirador“ in Trasvía, in Comillas (Kantabrien); Toni Acosta empfiehlt „Casa África“ in Taganana (Teneriffa); Carlos Sobera „La Loma“ in Chiclana de la Frontera (Cádiz); und die Band Alcalá Norte die Burgerbude „Crítico“ in Ciudad Lineal (Madrid), um nur ein paar Beispiele zu nennen.