Klassische Musik am Morgen und zwölf Weintrauben am Abend: Das ist der letzte Plan für 2025 für diejenigen, die in Madrid das Jahr mit einem guten Geschmack im Mund (und einem guten musikalischen Ohr) in einem der Musiktempel der Hauptstadt verabschieden wollen. Das symbolträchtige Teatro Real ist wieder einmal Schauplatz des letzten Konzerts des Jahres mit einem Programm, das Mozart und Beethoven beinhaltet.
Konkret geht es um Mozarts Symphonie Nr. 41 „Jupiter“ und Beethovens Neunte Symphonie „Choral“, bei deren Uraufführung 1824 das Orchester den deutschen Komponisten (der dirigierte und bereits völlig taub war) warnen musste, sich umzudrehen und zu sehen, wie das Publikum nach dem letzten Satz applaudierte.
Datum und Uhrzeit des Konzerts
Lange vor dem Quartier vor der Puerta del Sol findet das Konzert am 31. Dezember um 12:00 Uhr statt. Es wird von der Sociedad Coral Excelentia de Madrid und dem Orquesta Clásica Santa Cecilia unter der Leitung des Dirigenten Kynan Johns gegeben.
Unter seiner Leitung werden auch die Solisten Tatiana Trenogina, Olga Syniakova, Luis Gomes und David Cervera (Sopran, Mezzosopran, Tenor bzw. Bass) auftreten. Renommierte Künstler mit Auszeichnungen und einer großen internationalen Karriere.
Ticket-Preise
Der Preis variiert je nach gewählter Zone und reicht von 35 € (Zone H) bis 125 € (Premium-Abteilung). Das Teatro Real verfügt über acht verschiedene Bereiche, daher empfehlen wir Ihnen, einen Blick auf die offizielle Website zu werfen, um alle Preise und noch verfügbaren Karten zu sehen.
Die ersten klassischen Konzerte des Jahres

Debussy, Respighi, Tschaikowsky… das Programm der klassischen Musik in Madrid ist allein zu Beginn des Jahres schier endlos. Hervorzuheben ist das Programm des Teatro Real, das am 1. Januar mit einem eigenen Neujahrskonzert wiedereröffnet wird, sowie das Programm des Auditorio Nacional, wo am 9. Januar das Orquesta y Coro Nacionales de España auftritt.
Und natürlich darf auch die Übertragung des Wiener Neujahrskonzerts nicht fehlen. Es findet zwar nicht in Madrid statt, aber dem Rhythmus des Radetzkymarsches zu folgen, ist (wahrscheinlich) die beste Art, das Jahr 2026 zu begrüßen.