Der im 18. Jahrhundert erbaute Palast war eines der ersten Gebäude in Madrid, das mit dem Königspalast harmonierte, und in seinem Inneren befinden sich Porträts von Tizian, Mengs oder Goya, um nur einige zu nennen. Der Palacio de Liria, mitten im Stadtzentrum (Calle Princesa, 20), ist eine der großen Attraktionen für Touristen und Einheimische, und jetzt gibt es einen Sonderrabatt für Madrider.
Dank der neuen Vereinbarung zwischen der Stadtverwaltung von Madrid und der Eigentümerin des Gebäudes, der Fundación Casa de Alba, können alle, die in der Hauptstadt geboren sind oder dort wohnen, das Denkmal zu einem reduzierten Preis besuchen.
Laut der Delegierten für Kultur, Tourismus und Sport, Marta Rivera de la Cruz, ist diese Geste eher symbolisch, da sie „die außergewöhnliche Beziehung unterstreicht, die seit jeher zwischen diesem Palast und der Stadt Madrid besteht”, wie sie während der Präsentation am vergangenen Donnerstag, dem 29. Januar, sagte.
Besuch für 15 und 17 Euro

Mit dem neuen Rabatt sinkt der Preis von Montag bis Freitag auf 15 Euro und am Wochenende auf 17 Euro, gegenüber den üblichen 20 bzw. 22 Euro. Um den Rabatt zu bekommen, muss man einfach seinen Personalausweis oder die Meldebescheinigung vorzeigen, um seine Herkunft oder seinen Wohnsitz in der Stadt nachzuweisen.
Damit kommen die Madrider zu dem ermäßigten Eintrittspreis hinzu, den auch Minderjährige unter 18 Jahren, Studenten unter 25 Jahren, Inhaber eines Jugendausweises, kinderreiche Familien, Arbeitslose, Senioren über 65 Jahre, Lehrer, Behinderte oder Pressevertreter genießen. In all diesen Fällen ist sowohl der Besuch des Palastes als auch der Wechselausstellungen inbegriffen.
Ein Engagement für den lokalen Tourismus

Der Direktor der Fundación Casa de Alba, Álvaro Romero Sánchez-Arjona, meinte während der Veranstaltung, dass 60 % der Besucher des Palacio de Liria aus Spanien kommen und dass von diesen etwa 30 bis 40 % aus Madrid sind.
In den letzten Jahren hat auch der Zustrom ausländischer Touristen zugenommen, und so wollte die Institution ein Zeichen der Sympathie gegenüber der Stadt setzen, zu der sie eine besondere Verbindung hat.
Trotz ihrer Zufriedenheit mit der Vereinbarung wies die Delegierte für Kultur, Tourismus und Sport, Marta Rivera de la Cruz, auf die Schwierigkeit hin, diese Maßnahmen auf andere Kulturstätten in Madrid anzuwenden, da dies in diesem Fall einfacher sei, da es sich um eine private Einrichtung hand ele.