Die Stadtverwaltung von Madrid erteilt am Montag über das Referat für Bauwesen und Infrastruktur die Genehmigung zur gleichzeitigen Durchführung der Erschließungs- und Bauarbeiten der ersten Phase von Valdecarros. Das ist ein neuer Meilenstein für dieses Bauprojekt im Südosten der Hauptstadt: Die verschiedenen Bauträger können nun die ersten Wohnungen errichten, sofern sie zuvor die entsprechenden Genehmigungen erhalten. Mit diesem Schritt gibt die Stadtverwaltung den Startschuss für die ersten 13.371 Wohnungen von insgesamt 51.000, die in diesem Gebiet geplant sind.
Valdecarros ist das größte Bauprojekt im Südosten: Es erstreckt sich über 19 Millionen m², was etwa der Hälfte der Stadtfläche von Sevilla entspricht, und wird Platz für rund 150.000 Einwohner bieten. Das Erschließungsprojekt ist in acht Phasen unterteilt. Die ersten drei sind bereits im Bau, wobei die erste Phase schon sehr weit fortgeschritten ist.
Von den 51.000 Wohnungen werden etwa 55 % in irgendeiner Form sozial gefördert sein. Fast 40 % des Gebiets werden Grünflächen sein, auf denen mehr als 110.000 Bäume gepflanzt werden sollen. Keine Wohnung wird mehr als 200 Meter von einer Grünfläche entfernt sein. Das neue Viertel wird außerdem über mehr als 127 Kilometer Rad- und Fußwege verfügen.
Impuls für die Bauvorhaben im Südosten

Mit der Genehmigung vom Montag verfügen Los Cerros, Los Ahijones, Los Berrocales und Valdecarros nun – in unterschiedlichen Fortschrittsstadien – über Genehmigungen zur gleichzeitigen Ausführung. Diese ermöglichen es, die Erschließungsarbeiten mit dem Bau von Wohnraum in Einklang zu bringen.
Insgesamt können in diesen vier Baugebieten nun bereits 31.525 Wohnungen der mehr als 108.000 geplanten Wohnungen gebaut werden. Derzeit befinden sich 5.219 Wohnungen im Bau: 349 in Los Cerros, 1.450 in Los Ahijones und 3.420 in Los Berrocales. Außerdem sind in Los Berrocales bereits 110 Wohnungen fertiggestellt worden.