Angesichts der stetig steigenden Immobilienpreise, 20 % im Jahresvergleich in Madrid, und der Wohnungsknappheit kommen öffentliche Programme nur spärlich zum Tragen. Die Autonome Gemeinschaft Madrid hat gerade angekündigt, dass sie am 3. März die Anmeldefrist für die 422 neuen erschwinglichen Sozialwohnungen des Plan Vive in Pinto öffnet, die alle über eine Garage und Gemeinschaftsbereiche mit Pool und Fitnessstudio verfügen und ab 574 € pro Monat zu haben sind.
Das Projekt in der Calle Isaac Albéniz soll im April die ersten Schlüssel übergeben und richtet sich vor allem an junge Leute und Familien, die eine Wohnung mit „privaten Urbanisierungsdienstleistungen” zu Preisen unterhalb des Marktwerts suchen.
Das neue Bauprojekt des Plan Vive in Pinto umfasst 221 Wohnungen mit einem Schlafzimmer, 173 mit zwei und 28 mit drei Schlafzimmern, alle mit zugehörigem Garagenplatz und Zugang zu Gemeinschaftsbereichen. Obwohl es sich um Sozialwohnungen handelt, gibt es in den Gemeinschaftsbereichen einen Pool und einen Fitnessraum sowie weitere Gemeinschaftsbereiche, die das Konzept einer geschlossenen Wohnanlage mit Dienstleistungen, aber zu regulierten Mietpreisen, vervollständigen.
Fristen und Anmeldung für das neue Bauprojekt

Interessierte können ab sofort die Musterwohnung in der Wohnanlage in Pinto besichtigen, um sich über die Ausstattung und Aufteilung der Wohnungen zu informieren. Die Anmeldefrist beginnt am 3. März um 9:00 Uhr und erfolgt ausschließlich online über die Website des Verwalters Sogeviso. Offiziell sollen die 422 Wohnungen im Laufe des Monats April für ihre neuen Mieter verfügbar sein, sodass die Registrierung der Anträge mit der Zuteilung und Unterzeichnung der Verträge einhergeht.
Mit diesem Projekt setzt die Regionalregierung den Plan Vive fort, mit dem sie bereits 5.175 Wohnungen in neun Gemeinden der Region übergeben hat. Davon sind 2.116 im Süden (Alcorcón, Getafe und Móstoles) und bald kommen noch die Wohnungen dazu, die gerade in Pinto und Orten wie Navalcarnero (425 Wohnungen), Humanes (50), Torrejón de la Calzada (61) oder Aranjuez (400) gebaut werden. Insgesamt plant die Regionalregierung, in dieser Legislaturperiode 14.000 neue erschwingliche Mietwohnungen in etwa zwanzig Gemeinden zu schaffen, von denen 5.500 ausschließlich für Menschen unter 35 Jahren reserviert sind. Aber selbst diese Zahlen reichen nicht aus, um die Preise in der Region zu kontrollieren oder zu stabilisieren, die im nächsten Jahr wohl nicht sinken werden.