Das Immobilienportal Idealista hat bereits den Mietpreisindex für den Monat April – sowie dessen Veränderung im letzten Jahr – veröffentlicht. Die Ergebnisse sind zwar nicht überraschend, aber dennoch entmutigend für jeden, der zur Miete wohnt oder auf der Suche nach einer Wohnung in unserer Stadt ist: Madrid ist die Hauptstadt mit den höchsten Mieten in Spanien.
Der Quadratmeterpreis liegt diesen Daten zufolge bei 23,3 €/m². Konkret bedeutet das, dass die Miete für eine 70 Quadratmeter große Wohnung etwa 1.600 € im Monat kostet – ein Preis, der über dem Durchschnittsgehalt vieler Einwohner der Hauptstadt liegt. Anders gesagt: Eine Wohnung zu mieten, ohne sie zu teilen, ist keine Option.
Der Anstieg im Jahresvergleich (von April 2025 bis April 2026) betrug 8,6 % und war damit der dritthöchste hinter Palma (10,4 %) und Alicante (8,7 %).
In der Autonomen Gemeinschaft Madrid steigt der Preis sogar noch weiter

Wenn man den Blick auf die gesamte Autonome Gemeinschaft Madrid richtet, sieht es nicht besser aus: In der Region beträgt der Anstieg im Jahresvergleich 9 %: Mit einem Quadratmeterpreis von 21,2 € bleibt Madrid die teuerste Provinz Spaniens, um eine Wohnung zu mieten.
Auf nationaler Ebene beträgt der Anstieg der Mietpreise im Jahresvergleich 5,2 % und liegt damit bei 15 €/m². Die Zahlen dieses Indexes kommen übrigens nur wenige Tage, nachdem der Abgeordnetenkongress die endgültige Verabschiedung des Gesetzesdekrets zur außerordentlichen Verlängerung der Mietverträge abgelehnt hat.
Die Regelung sah Maßnahmen vor, wie zum Beispiel, dass Mieter bis zu zwei Jahre länger in der Wohnung bleiben können, ohne einen neuen Vertrag aushandeln zu müssen, oder eine Begrenzung der Preiserhöhungen auf maximal 2 %.