Die Mietpreise in Spanien steigen weiter: Laut den Daten des Fotocasa-Immobilienindex hat der Durchschnittspreis in unserem Land 1.150 Euro pro Monat erreicht, den bisher höchsten Wert. Insbesondere in Madrid sind sie im Vergleich zum Januar um 4,8 % und im Vergleich zu 2025 um 1 % gestiegen und führen weiterhin die Rangliste als die autonome Region mit dem teuersten Quadratmeter an: 21,17€/m²pro Monat. Trotzdem gibt es fünf Gemeinden, in denen die Mietpreise überraschenderweise stark gefallen sind.
Die Studie, die Daten aus 19 Gemeinden in Madrid (einschließlich der Hauptstadt) enthält, zeigt in acht davon eine negative Veränderung im Jahresvergleich – also einen Rückgang der Mietpreise –, doch nur in fünf ist dieser Rückgang wirklich signifikant.
Fuenlabrada ist die Gemeinde in Madrid, in der die Mieten im Jahresvergleich am stärksten gesunken sind, mit einem Rückgang von 18,3 %. Es folgen Majadahonda (11,3 %), Alcobendas (10,8 %), Getafe (8,4 %) und Torrejón de Ardoz (8,2 %).
Betrachtet man die monatliche Veränderung, so sind die Einwohner von Fuenlabrada weiterhin diejenigen, bei denen die Mieten von einem Monat zum nächsten am stärksten gesunken sind, und zwar um 13,7 %. Dicht dahinter folgt Torrejón de Ardoz mit 13,3 % und, in dieser Reihenfolge, die folgenden Gemeinden:
- Villaviciosa de Odón: -7,8 %
- Las Rozas de Madrid: -7,5 %
- Majadahonda: -6,9 %
- Móstoles: -2,9 %
Ein Anzeichen dafür, dass die Mietpreise ihren Höchststand erreicht haben könnten

María Matos, Forschungsleiterin und Sprecherin von Fotocasa, weist darauf hin, dass die Preise in unserem Land zwar weiterhin historische Höchststände erreichen, gleichzeitig aber„sich eine Verlangsamung des Wachstumsrhythmus abzeichnet“: Die zweistelligen Steigerungen liegen hinter uns und wir nähern uns einer Phase größerer Stabilität, erklärt sie.
Tatsächlich, so heißt es weiter, gibt es bereits vereinzelte Rückgänge in Städten mit angespannter Lage oder, falls nicht, nur sehr moderate Anstiege, was als„ein Zeichen dafürgewertet wird, dass der Markt nach vier Jahren starker Preissteigerungen in eine Phase der Anpassung eintreten könnte“.
Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt darin, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mieter an ihre Grenzen stößt, „was den Spielraum für ein weiteres Wachstum der Preise im gleichen Tempo einschränkt“ und darauf hindeuten könnte, dass die Mieten bereits Anzeichen dafür zeigen, dass sie ihren Höchststand erreicht haben.