Der tragische Zugunfall, der sich am Sonntagnachmittag in Adamuz (Córdoba) ereignet hat und an dem zwei Züge beteiligt waren, hat bisher 39 Todesopfer gefordert. Es ist einer der schlimmsten Zugunglücke in der jüngeren Geschichte unseres Landes. Es ist noch zu früh, um die Ursachen des Unglücks zu kennen, wie der Präsident von Renfe am Montagmorgen erklärte. Diese werden derzeit untersucht.
Wie das Unternehmen in einer Mitteilung mitteilte, entgleiste um 19:45 Uhr der Zug 6189 von Iryo, der auf der Strecke Málaga-Atocha unterwegs war, auf Höhe von Adamuz, drang auf das benachbarte Gleis ein und verursachte die Entgleisung des Zuges Alvia 2384 Madrid-Huelva, der auf diesem Gleis fuhr.
Wegen des schweren Unfalls hat Renfe auch mitgeteilt, dass der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien eingestellt wird. Laut Aussagen, die elDiario.es gesammelt hat, wird die Verbindung „mindestens bis Mittwoch” zwischen folgenden Orten unterbrochen sein:
- Córdoba
- Sevilla
- Huelva und Málaga
- Madrid
Die Nahverkehrszüge fahren wie geplant. Adif hat in einer weiteren Mitteilung gesagt, dass der Zugverkehr zwischen Madrid und Cádiz, Algeciras und Granada auch „mindestens für heute, den 19. Januar, ausgesetzt wird”.
Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von Renfe- und Iryo-Tickets
Sowohl Renfe als auch Iryo haben in Mitteilungen und Posts in den sozialen Netzwerken gesagt, dass sie kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von Fahrkarten für „alle Züge, die von der Einstellung des Zugverkehrs zwischen Madrid und Andalusien betroffen sind”, ermöglichen.
Ouigo
Das Unternehmen Ouigo hat am Sonntagabend gesagt, dass „in Abstimmung mit Adif und den Sicherheitskräften alle unsere Verbindungen im südlichen Korridor zumindest heute [Sonntag, 18.] und morgen Montag [19.] geschlossen bleiben”.
Außerdem können alle, die von der Einstellung des Zugverkehrs zwischen Madrid und Andalusien betroffen sind,„auf unserer Website oder in unserer App eine kostenlose Umbuchung oder Rückerstattung beantragen”, wie in einem Beitrag auf X erklärt wurde.
Telefonnummern für Angehörige der Betroffenen
Beide Bahnunternehmen haben eine Telefonnummer eingerichtet, unter der Angehörige weitere Informationen und Hilfe bekommen können:
- Iryo: 900 001 402
- Renfe: 900 10 10 20