Es wird den Namen Puerta de Madrid tragen und Leganés insgesamt 4.000 Wohnungen bieten, von denen die meisten – 60 %, was 2.400 Immobilien entspricht – dem sozialen Wohnungsbau zuzuordnen sind. Das ist, kurz gesagt, das Stadtentwicklungsprojekt, das die Stadtverwaltung zusammen mit der Autonomen Gemeinschaft Madrid auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes (Frankreich) vorgestellt hat.
Dieses Stadtentwicklungsprojekt wird im Norden der Gemeinde auf den Grundstücken neben dem Sektor Leganés Norte bis zur Autobahn M-45 entstehen. Nach den Worten des Stadtrats von Pepino „soll es zu einem Vorbild für nachhaltige Stadtplanung, Innovation und ausgewogenen Zugang zu Wohnraum werden”.
Von den 2.400 Sozialwohnungen sollen etwa 1.500 als erschwingliche Mietwohnungen genutzt werden, „um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu fördern”. Wie auf der Messe erklärt wurde, wird das Projekt vom Stadtentwicklungskonsortium „Puerta de Madrid” vorangetrieben, das sich aus der Stadtverwaltung von Leganés und der Regionalregierung zusammensetzt.
Insgesamt wird das neue Stadtviertel von Leganés mehr als eine Million Quadratmeter umfassen, die wie folgt aufgeteilt sind: 40 % sind für Freiflächen und Freizeitbereiche vorgesehen, die restlichen 60 % für Wohnungen, Einrichtungen, Dienstleistungen und wirtschaftliche Aktivitäten, ganz nach dem Vorbild der „15-Minuten-Stadt”.
Warum wird es als „nachhaltiges” Stadtviertel bezeichnet?

Diese Bezeichnung ist gerechtfertigt durch „die Integration der Natur in die städtische Umgebung und die Schaffung hochwertiger öffentlicher Räume, die die Biodiversität fördern”. In der Praxis bedeutet das unter anderem, dass der Bach Butarque ein Element sein wird, das das neue Viertel strukturiert und es mit Räumen wie dem Projekt Bosque Metropolitano und Arco Verde der Autonomen Gemeinschaft Madrid verbindet.
Außerdem werden Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung umgesetzt, wie die Erzeugung erneuerbarer Energie oder die Begrünung von Gebäuden mit Pflanzen.