Der Bezirk Moncloa-Aravaca bereitet sich auf eine Renovierung vor, die jeden Sommer ansteht: die Erneuerung der Fahrbahndecke auf einem Dutzend großer Straßen mit einem Belag aus recycelten Altreifen. Die Stadtverwaltung von Madrid hat eine Investition in Höhe von 1,3 Millionen Euro bewilligt, die speziell zur Verbesserung der Asphaltierung dieser Straßen bestimmt ist, um die Lebensdauer des Belags zu verlängern und den Verkehrslärm zu reduzieren, dem die Anwohner täglich ausgesetzt sind.
Der Einsatz solcher Asphaltmischungen mit recyceltem Gummi passt zur Strategie, nachhaltigere und effizientere Materialien in die städtischen Instandhaltungsarbeiten einzubeziehen, und macht den Bezirk zu einem Testfeld für ein Straßenmodell, das sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer „freundlicher“ ist.
Die 12 Straßen, die asphaltiert werden sollen

Die 12 im Projekt enthaltenen Straßen sind Teil des Hauptstraßennetzes des Stadtteils: große Durchgangsstraßen und stark befahrene Straßen, die Wohnviertel, Einkaufszonen, öffentliche Einrichtungen und Zufahrten zur A-6 verbinden. Auf vielen dieser Straßen wies der Belag bereits deutliche Abnutzungserscheinungen auf: Risse, Schlaglöcher, Verlust der Struktur und das Auftreten von „Krokodilhaut“, was nicht nur den Fahrkomfort beeinträchtigt, sondern auch die Sicherheit, besonders an Regentagen und für Zweiräder. Die Maßnahme umfasst das Abfräsen des beschädigten Asphalts und das anschließende Einbringen einer neuen Mischung mit recyceltem Gummi, die so konzipiert ist, dass sie Belastungen und Temperaturschwankungen besser standhält.
Betroffen sind folgende Straßen:
- Calle de Argentona,
- Calle de la Batalla del Garellano
- Calle de Beatriz de Bobadilla
- Calle del Buen Suceso
- Ronda de la Buganvilla del Tey
- Ronda de las Flores
- Calle de Francos Rodríguez
- Plaza de la Moncloa
- Calle de Nueva Zelanda
- Calle del Rey Francisco
- Plaza de San Ignacio de Loyola
- Calle de Sirrach
Die Asphaltierungsarbeiten mit recycelten Reifen ergänzen weitere aktuelle Maßnahmen im Bezirk, wie die Verbesserung der Gehwege, die Erneuerung der Straßenmarkierungen und die Neuasphaltierung von Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen.