Der Turm und die Gebäude der Hauptklinik des Universitätskrankenhauses „12 de Octubre“ werden nicht mehr Teil des Stadtbildes von Madrid sein, zu dem sie seit 1973 gehört hatten. Nach über einem Jahr Arbeit wurde im Juli der Abriss dieses symbolträchtigen Komplexes abgeschlossen. Es waren 20 Lkws nötig, die mehr als 4.000 Fahrten absolvierten, um die 80.000 Kubikmeter Bauschutt abzutransportieren, die beim Abriss angefallen sind.
Damit ist eine weitere Phase des Modernisierungsplans für die Krankenhausinfrastruktur abgeschlossen, der nach der Verlegung des Pflegebetriebs in das neue Gebäude im Dezember 2024 begann. Was den Abriss betrifft, hat die Geschäftsführerin des Krankenhauses „12 de Octubre“, Carmen Martínez de Pancorbo, in einem Video des Madrider Gesundheitsdienstes erklärt: „Es war zweifellos ein äußerst komplexer Prozess, der viel Sorgfalt erforderte, sowohl wegen unserer Lage als auch wegen der Schwierigkeit, einen Turm mit mehr als 18 Stockwerken abzureißen.“
Der Abriss erfolgte in verschiedenen Phasen, beginnend mit der Entleerung und dem Innenausbau der „Residencia General“ Anfang 2025. Erst im November begann der Abbau der Struktur. Da der Turm so hoch war, musste der größte Abbruchkran Spaniens mit einem Ausleger von 62 Metern zum Einsatz kommen. Der Abriss ist nun abgeschlossen, nachdem auch die restlichen Gebäude der ehemaligen Hauptklinik des Krankenhauses beseitigt wurden.
Die nächsten Schritte bei der umfassenden Sanierung des Krankenhauses „12 de Octubre“

Das Grundstück, auf dem sich die „Residencia General“ befand, wird zu einem Platz mit Grünflächen und Gärten umgestaltet. Diese werden die verschiedenen Gebäude des Krankenhauskomplexes miteinander verbinden und auch an die umliegenden Parks anschließen. Sie sollen als Erholungs- und Therapiebereich dienen, der den Bürgern sowie den Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern des Krankenhauses zur Verfügung steht .
Allerdings muss man noch abwarten, um das Ergebnis der Umbauten zu sehen. Neben der Neugestaltung des Grundstücks laufen weiterhin die Umbauarbeiten an den Abteilungen im Untergeschoss der ehemaligen Generalresidenz, wie der Pathologie und der Strahlentherapie. Die letzte Phase des Projekts wird voraussichtlich bis 2027 dauern.