Die Stadtverwaltung von Madrid hat bestätigt, dass sie diesen Sommer 43 städtische Märkte mit klimatisierten Gemeinschaftsbereichen als Zufluchtsorte vor Hitzewellen einrichten wird . Es handelt sich dabei nicht um neue Räume, sondern um bereits bestehende Märkte – viele davon mit Klimaanlagen in den Gängen und Gemeinschaftsbereichen –, die speziell gekennzeichnet werden, damit jeder Anwohner weiß, dass er hereinkommen, sich eine Weile hinsetzen und seine Körpertemperatur senken kann, ohne etwas kaufen zu müssen.
Diese Zufluchtsorte sind Teil der kommunalen Strategie gegen die Hitze, die auch andere Maßnahmen umfasst, wie Sprühnebelanlagen auf Plätzen und Straßen, mehr Schattenplätze an stark exponierten Orten (Sonnenplätze, große Alleen) und spezielle Vorkehrungen für ältere Menschen, Kinder und gefährdete Gruppen. Die Philosophie ist klar: In einer Stadt, in der die Thermometer immer früher die 40-Grad-Marke überschreiten, muss es mehr Orte geben, an denen sich der Körper „zurücksetzen“ kann, ohne dass der Geldbeutel darunter leidet.
Wo sie sein werden und wie sie funktionieren
Die 43 klimatisierten Märkte verteilen sich auf verschiedene Stadtteile Madrids und decken sowohl zentrale Bezirke als auch Randgebiete ab, sodass kein Anwohner zu weit gehen muss, um einen Zufluchtsort zu finden. Die vollständige Liste der teilnehmenden Märkte findest du auf der Website der Stadt und auf den offiziellen Kanälen der Stadtverwaltung, wo auch Öffnungszeiten und mögliche Erweiterungen des Netzwerks je nach Verlauf des Sommers aktualisiert werden.
Die Funktionsweise ist einfach: Während ihrer üblichen Öffnungszeiten bieten diese Märkte ihre Durchgangs- und Ruhebereiche als sichere und kühle Orte an. Es wird Beschilderung geben, die die Märkte als Klimazonen kennzeichnet und an grundlegende Empfehlungen bei Hitze erinnert (ausreichend trinken, Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden vermeiden, auf ältere Menschen und Kinder achten usw.).
Ein weiterer Baustein des „Schutzschilds“ gegen Hitzewellen

Die Stadtverwaltung von Madrid hat ihre Strategie gegen Hitzewellen aktualisiert. Der städtische Plan umfasst die Betreuung gefährdeter Bevölkerungsgruppen, die Anpassung öffentlicher Räume und den Arbeitsschutz für im Freien tätige Arbeitnehmer durch das Programm CALORMAD.
Die Hitzeschutzkampagne beginnt am 1. Juni, sofern das Gesundheitsamt die Gefahrenstufe 2 ausruft. Die Einrichtung wird in der Zentrale des SAMUR Social zwischen 12:00 und 20:00 Uhr betrieben. Diese Einrichtung bietet Obdachlosen Getränke, Essen und sanitäre Einrichtungen. Was ältere Menschen betrifft, haben die Sozialdienste die Hausbesuche verstärkt. Im Juli und August werden die meisten Stadtbezirke täglich zwei oder mehr Seniorenzentren öffnen, eine Zahl, die die der vergangenen Saison übertrifft.