Am heutigen Donnerstag wurde um 15:02 Uhr ein Waldbrand in Méntrida entdeckt, einer Gemeinde in der Provinz Toledo, ganz in der Nähe der Grenze zur Gemeinschaft von Madrid. Nach Angaben des Waldbrand-Informationssystems (Fidias) von Kastilien-La Mancha wurde das Feuer von einem festen Wächter entdeckt. Die Situation hat sich schnell auf Stufe 1 des Infocam-Plans ausgeweitet, da eine potenzielle Gefahr für die Infrastruktur und nichtforstliche Güter besteht.
Die riesige Rauchsäule war von vielen Gemeinden im Süden und Südwesten Madrids aus zu sehen, wie z. B. Móstoles, Alcorcón, Navalcarnero und El Álamo, und hat sogar den Himmel über der Stadt Madrid in einen gräulichen Ton mit rötlichen Reflexen getaucht. Der Brandgeruch ist in verschiedenen Stadtvierteln der Hauptstadt wahrnehmbar geworden und hat die Bürger beunruhigt.
Die Wohnsiedlung Calypo-Fado, die sich in der Nähe des Brandes und in unmittelbarer Nähe des Madrider Stadtbezirks Aldea del Fresno befindet, war Gegenstand von Eingrenzungs- und Zivilschutzmaßnahmen.
Derzeit sind 19 Einsatzkräfte und 66 Personen im Einsatz, um den Brand zu löschen, darunter 7 Hubschrauber mit 8 Personen, 10 Bodeneinheiten mit 41 Personen, 2 Koordinierungsteams und 12 Personen für die logistische Unterstützung. Hinzu kommt der Infoma-Plan der Autonomen Gemeinschaft Madrid, der sechs Löschfahrzeuge, vier Hubschrauber und zwei Löschfahrzeuge entsandt hat, um in den Gebieten nahe der Grenze zwischen den beiden autonomen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten.
Von Anfang an hat der Rauch die Sicht auf einigen Straßen in der Nähe des Brandgebiets erschwert, was zur Aktivierung der Einsatzstufe 1 geführt hat. Der gemeinsame Einsatz von Kastilien-La Mancha und Madrid soll die Flammen eindämmen und ihre Ausbreitung auf bewohnte Gebiete oder Gebiete von besonderem ökologischen Wert verhindern.