Die Verbindung zwischen Alcalá de Henares und der Kultur kann unter vielen Gesichtspunkten verstanden werden: die der Literatur – durch Miguel de Cervantes -, die des Theaters – durch seinen Corral de Comedias – und zweifelsohne auch die der siebten Kunst: eine Beziehung, die durch die Feierlichkeiten von ALCINE, dem Filmfestival von Alcalá de Henares/Comunidad de Madrid, deutlicher denn je wird .
Das Festival, das in diesem Jahr bis Sonntag, den 16. November, unter dem Motto Ante la oscuridad, cine brillante, duro, delirante, afilado… stattfindet, bietet eine sorgfältige und breite Auswahl an Kurz- und Langfilmen, die kostenlos, für 1 € (für diejenigen mit einer Mitgliedskarte der Freunde des Teatro Salón Cervantes) oder für 3 € zu sehen sind.
Darüber hinaus kann das Publikum an Vorträgen, Konzerten und sogar an Ausstellungen teilnehmen, die speziell für diesen Anlass konzipiert wurden, wie z. B. die Ausstellung in der Capilla del Oidor (Plaza Rodríguez Marín, s/n), die bis Ende des Monats zu Ehren von Álex de la Iglesia unter dem Titel Álex de la Iglesia: 35 años riendo ante la oscuridad (Álex de la Iglesia: 35 Jahre Lachen im Angesicht der Dunkelheit) zu sehen ist.
ALCINE 2025 Aktivitäten und Eintrittskarten

Zu den für die diesjährige Ausgabe geplanten Vorträgen gehört zum Beispiel der Vortrag des Comedy-Duos Pantomima Full am Mittwoch, den 12. November um 17:30 Uhr, bei freiem Eintritt bis zum Erreichen der vollen Kapazität im Corral de Comedias.
Außerdem gibt es kostenlose Dauerveranstaltungen, Teta-Sitzungen (für Familien mit Kleinkindern) und Konzerte wie das Orquesta Ciudad de Alcalá (Eintrittskarte für 6 €) oder Buque Bólido (für Kinder und 3 €).
Informationen über Eintrittskarten und das vollständige Programm der 54. Ausgabe von ALCINE, die Veranstaltungsorte und die Voraussetzungen für die Teilnahme an den einzelnen Aktivitäten können unter folgendem Link abgerufen werden.
ALCINE und Alcalá de Henares
Das Festival ALCINE ist seit Jahrzehnten Teil des kulturellen und kinematografischen Gefüges der Stadt Alcalá de Henares: Man geht davon aus, dass seine Ursprünge auf die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen, sich im darauf folgenden Jahrzehnt konsolidierten und in den neunziger Jahren, als der Kurzfilm in unserem Land eine Blütezeit erlebte, einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreichten.
Ein Beweis dafür sind einige Namen von Regisseuren, die ihre Werke auf dem Festival vorgestellt haben: J. A. Bayona, Álex de la Iglesia, Icíar Bollaín, Paco Plaza und Jaume Balagueró, neben vielen anderen.
Die Organisation selbst sagt, dass „auf lokaler Ebene das größte Merkmal der gegenwärtigen Etappe von ALCINE vielleicht das Engagement für das Leben im Internet ist“, indem es sich an neue Zeiten und Zuschauer anpasst, um dieses Filmfestival weiterhin als eines der wichtigsten Ereignisse der Region zu erhalten.