Die Semana del Cine Español Carabanchel, eine Veranstaltung, die jedes Jahr Filmschaffende, Fachleute und Filmliebhaber des Viertels zusammenbringt, hat bereits einen Wiederholungstermin für Anfang 2026:Ihre 44. Ausgabe findet vom 15. bis 25. Januar an den gewohnten Orten statt – in den Kulturzentren San Francisco La Prensa (Calle Aliseda, 4) und Fernando Lázaro Carreter (Calle de la Verdad, 29).
Die Eröffnung findet wie üblich im Auditorio Caja de Música statt. Zwei Tage später, am 17. Januar, findet die Hommage an die Frauen statt, „ein besonderer Tag, der der Anerkennung und Hervorhebung der grundlegenden Rolle der Frauen in der Welt des Films und der Kultur gewidmet ist“, so die Ankündigung des Festivals.
Ab dem 19. Januar beginnen die Vorführungen von Spielfilmen mit Vorschlägen für alle Publikumsgruppen, die in Kürze bekannt gegeben werden. Vor jedem Film kann das Publikum einen der Finalisten des 36. Kurzfilmwettbewerbs sehen.
Wie der Stadtrat Carlos Izquierdo bei der Vorstellung der Veranstaltung ankündigte, wird der Wettbewerb 2026 zum ersten Mal einen fünften Preis in der Kategorie „Animation“ ausloben.
Vorführungen der Spanischen Filmwoche Carabanchel
Die genauen Titel, die bei dieser neuen Ausgabe gezeigt werden, wurden noch nicht bekannt gegeben. Bekannt ist jedoch, dass die Vorführungen am 19. Januar vormittags und nachmittags beginnen und von einem der Kurzfilme der Finalisten eingeleitet werden.
Die Kindervorstellungen finden am 24. und 25. Januar jeweils um 12 Uhr statt. Die letzte Vorführung des Programms findet am 25. Januar um 18 Uhr im Centro Cultural Fernando Lázaro Carreter statt.
Bei der letztjährigen Ausgabe konnte das Publikum kostenlos Filme wie La virgen roja, La estrella azul, MARCO oder Rita sehen.
Weitere Aktivitäten

Neben der Vorführung von Kurz- und Langfilmen umfasst das Programm der Spanischen Filmwoche von Carabanchel auch Vorträge, Kolloquien, runde Tische und Treffen mit Fachleuten der Branche wie Regisseuren, Schauspielern, Schauspielerinnen und anderen Persönlichkeiten, die vielleicht nicht so sichtbar, aber ebenso wichtig sind.
Bei früheren Ausgaben waren Persönlichkeiten wie Ángela Molina, María Esteve, Eduard Fernández, Pablo Puyol, Paz Vega und Fernando Colomo zu Gast.
Die enge Beziehung von Carabanchel zum Kino
Das Festival entstand 1981 aus einer Bürger- und Nachbarschaftsinitiative, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und konsolidiert hat, so dass es heute zu einem der wichtigsten Festivals in der gesamten Region Madrid geworden ist.
Diese enge Beziehung zwischen dem Viertel und der siebten Kunst hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, ist aber auch heute noch genauso stark. Heutzutage kann man diese Verbindung zum Beispiel anhand der historischen Colonia del Tercio Terol nachvollziehen: mehr als 100 der 600 Häuser, aus denen die Kolonie besteht, sind der gewöhnliche Wohnsitz von Fachleuten aus diesem Sektor.