An diesem Donnerstag, dem 19. März, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in fünf autonomen Regionen nicht zur Arbeit gehen, da der Vatertag zum Feiertag erklärt wurde. Es sind Galicien, Murcia, Navarra, das Baskenland und die Region Valencia – zeitgleich mit dem Ende der Fallas. Und nein: Madrid gehört, wie schon seit einigen Jahren, nicht dazu.
Der Grund liegt in der Entscheidung der einzelnen Stadtverwaltungen und autonomen Regionen bei der Auswahl der regionalen (insgesamt zwölf) und lokalen (zwei) Feiertage, die im Laufe des Jahres begangen werden, und im Falle der Madrider Behörden haben sie beschlossen, den Tag des Heiligen Josef nicht darunter aufzunehmen, mit einer einzigen Ausnahme: die Stadtverwaltung von Pinto, die ihn zu einem ihrer lokalen Feiertage erklärt hat.
Dass jedes Jahr Zweifel an diesem Datum aufkommen, ist normal, da es eine Zeit gab, in der der Vatertag in ganz Spanien ein Feiertag war. Es ist auch verständlich, dass man schon auf den nächsten freien Tag im Kalender schaut, da der letzte Feiertag in Madrid schon lange zurückliegt: Es war der 6. Januar.
Als Gegenpol zeichnet sich bereits die Karwoche am Horizont ab: In knapp zwei Wochen gibt es zwei Feiertage hintereinander, den Gründonnerstag (2. April) und den Karfreitag (3. April).
Die verbleibenden Feiertage im Arbeitskalender 2026 in Madrid
Der Arbeitskalender für 2026 in Madrid wurde Ende 2025 verabschiedet, und das sind die Feiertage, die dieses Jahr noch anstehen:
- 2. April: Gründonnerstag
- 3. April: Karfreitag
- 1. Mai (Freitag): Tag der Arbeit
- 2. Mai (Samstag): Feiertag der Autonomen Gemeinschaft Madrid
- 15. Mai (Freitag): San Isidro Labrador
- 15. August (Samstag): Mariä Himmelfahrt
- 12. Oktober (Montag): Nationalfeiertag Spaniens
- 2. November (Montag): Verlegung des Allerheiligenfestes
- 9. November (Montag): Tag der Almudena
- 7. Dezember (Montag): Verlegung des Tages der spanischen Verfassung
- 8. Dezember (Dienstag): Mariä Empfängnis
- 25. Dezember (Freitag): Weihnachten