Villaverde ist der Stadtteil von Madrid, in dem die Quadratmeterpreise für den Kauf einer Immobilie laut den Daten des letzten Berichts des Immobilienportals Idealista am stärksten gestiegen sind: Von einem Jahr zum nächsten betrug der Anstieg 28,6 % und liegt nun bei 2.899 €/m². Nur so nebenbei: Dieser Wert liegt nur 1 € unter dem historischen Höchststand, den der Bezirk im Februar 2008 während der Immobilienblase hatte.
Das heißt, dass der Kauf einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in diesem Bezirk im Durchschnitt 202.930 € kostet, während man 2025 noch 157.780 € gezahlt hätte. Das heißt, in 12 Monaten ist diese hypothetische Wohnung um 45.150 € teurer geworden.
Wenn wir uns die Entwicklung der Preise im Bezirk seit Beginn der Datenerfassung durch Idealista ansehen – also seit Januar 2008, dem Jahr, in dem die Immobilienblase in unserem Land platzte –, war der Kauf einer Immobilie im August 2014 mit einem Quadratmeterpreis von 1.250 € am günstigsten.
Wenn wir also zu unserem Beispiel einer 70 Quadratmeter großen Wohnung zurückkommen, hätte der Kauf eines Hauses damals 87.500 € gekostet: das sind 115.430 € weniger als heute.
Die anderen Stadtteile Madrids, in denen die Quadratmeterpreise am stärksten steigen

Neben Villaverde sind die Stadtteile von Madrid, in denen die Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien am stärksten gestiegen sind, Puente de Vallecas (mit einer jährlichen Veränderung von 26,6 %), Moratalaz ( 24,1 %) und Villa de Vallecas ( 23,9 %).