Die Banco de España bewahrt nicht nur Goldbarren auf. Ihr Gebäude verfügt über spektakuläre Glasfenster, eine imperiale Treppe, palastartige Säle und sogar Gemälde von Goya. Und jetzt kann man sie kostenlos besichtigen.
Dank des Programms „Puertas Abiertas” (Offene Türen) der Banco de España können die Bürger das historische, künstlerische und architektonische Erbe des Gebäudes aus nächster Nähe kennenlernen. Die Führungen sind kostenlos, müssen aber vorher gebucht werden .
Tickets bekommen

Die Anmeldung startet morgen, am 11. März, über die Website für Besuche von März bis Juni 2026. Auch wenn die Uhrzeit noch nicht bekannt ist, werden die Tickets wahrscheinlich ab 12:00 Uhr verfügbar sein, so wie es beim letzten Mal war.
Das Programm „Puertas Abiertas” (Offene Türen) startete im Oktober 2025 und läuft bis heute mit einem Angebot für etwa 700 Gruppen. Man muss sich mit seinem Personalausweis ausweisen und kann zwischen zwei Optionen wählen, die beide 90 Minuten dauern:
- Die allgemeinen Besichtigungen am Wochenende finden freitags von 14:30 bis 20:00 Uhr und samstags und sonntags von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr statt.
- Die von Freiwilligen der Bankgeführten Besichtigungen finden montags um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr sowie dienstags um 16:00 Uhr statt.
Schließlich können auch Bildungseinrichtungen ihre Besichtigungen für mittwochs und donnerstags um 16:00 Uhr reservieren. Sie richten sich an Schulklassen von der Sekundarstufe bis zur Universität, sind kostenlos und beinhalten Unterrichtsmaterialien.
Was gibt es in der Banco de España zu sehen?

Einige der bedeutendsten Räume, die besichtigt werden können, sind die Escalera Imperial, Symbol für Reichtum und Handel, der Patio de Efectivo, in dem sich die heutige Bibliothek befindet, und der kürzlich restaurierte Salón de Cobradores, der neo-arabische Elemente wie den Hufeisenbogen mit Gusseisen kombiniert.
Die berühmte Goldkammer ist nicht Teil der Besichtigung, aber eine Auswahl von Kunstwerken mit Gemälden von Goya und anderen Fotografien. Besonders sehenswert sind die Porträts des spanischen Malers von verschiedenen Direktoren der Banco Nacional de San Carlos und die Bilder der Fotografin Annie Leibovitz von König Felipe VI. und Königin Letizia.