Es ist noch fast ein Monat bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, aber die Autonome Gemeinschaft Madrid und die Metro haben bereits einen Sonderzug in Betrieb genommen, der komplett in Rot foliert und mit Bildern von Spielern wie Lamine Yamal, Nico Williams, Pedri, Unai Simón oder Oyarzabal sowie von Nationaltrainer Luis de la Fuente verziert ist.
Das Design stammt vom spanischen Fußballverband und soll den Geist der Fans in die Madrider Tunnel bringen, während der Ball zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada rollt.
Auf welcher Linie wird er fahren und bis wann?

Dieser Themenzug gehört zur Serie 3000 und verkehrt auf der Linie 4 zwischen Argüelles und Pinar de Chamartín, wo er während der gesamten Dauer der Meisterschaft in den regulären Fahrplan integriert wird. Es handelt sich weder um einen Touristenzug noch um einen Sonderzug mit eigenem Fahrplan: Er wird sich unter die übrigen Züge der Linie mischen, sodass jeder Fahrgast „in den Zug von La Roja einsteigen“ kann, ohne von seiner täglichen Route abzuweichen.
Dass dieser Zug am Bahnhof Colón hält, ist kein Zufall, denn auf dem Platz wird eine Fan-Zone eingerichtet, in der man die Spiele der Nationalmannschaft auf einer Großbildleinwand verfolgen kann – so entsteht direkt auf der Straße die Atmosphäre eines großen Stadions. So wird die Metro zum Vorraum dieses Erlebnisses: Die Fans kommen in einem thematisierten Wagen an, steigen an der Oberfläche aus und tauchen voll und ganz in das Madrider Fanfest zur Weltmeisterschaft ein.
Über den fußballerischen Augenzwinkern hinaus soll das Projekt die institutionelle Partnerschaft zwischen der Autonomen Gemeinschaft Madrid, der Metro und dem RFEF stärken, die den Zug als mobiles Schaufenster nutzen, um für die Nationalmannschaft zu werben und gleichzeitig die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei Großveranstaltungen zu fördern.