Barrierefreiheit ist eine der Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass ein öffentlicher Nahverkehr, den täglich Tausende von Fahrgästen nutzen – wie im Fall der U-Bahn in Madrid –, für alle zugänglich ist und niemanden benachteiligt. So sind gemäß den Richtlinien des Barrierefreiheitsplans der U-Bahn bereits mehrere U-Bahn-Stationen mit Rolltreppen ausgestattet.
Diese Verbesserung ist bereits an der Station Prosperidad (L4) zu spüren, die seit diesem Montag, dem 22. Juni, über zwei neue Rolltreppen verfügt, die die Straße mit der Eingangshalle verbinden.
Was die Station San Blas (L7) betrifft, so schreiten die Arbeiten zur Installation von drei neuen Abschnitten mit Rolltreppen voran. Wie die Regionalregierung von Madrid erklärt, werden diese wie folgt verteilt sein: zwei zwischen der Straße und dem Fahrgastbereich und ein weiterer zwischen der Zwischenebene und den Bahnsteigen.
Schließlich wird die Station Estrella (L9) im kommenden Juli zwei Abschnitte mit Rolltreppen erhalten. Die Investition für diese Maßnahme – die Anfang September abgeschlossen sein wird – beläuft sich auf 3,5 Millionen Euro und wird die Barrierefreiheit eines Netzes verbessern, das derzeit über mehr als 1.709 Rolltreppen verfügt.
Bauarbeiten zur Integration von Aufzügen in das U-Bahn-Netz

Jorge Rodrigo, Minister für Wohnungswesen, Verkehr und Infrastruktur, hat darauf hingewiesen, dass parallel dazu die Arbeiten zur Installation von 48 Aufzügen an 13 Standorten des Netzes weitergehen. Davon werden fünfzehn einen direkten Zugang von der Straße zu den Bahnsteigen bieten: Das gilt für Tetuán, Puente de Vallecas, Ciudad Lineal, Carabanchel, Campamento und Canillejas.
In Ventas wird die Anzahl der Aufzüge um fünf erhöht, während der Umbau von Bernabéu 2027 mit 12 Panoramaaufzügen, 24 Rolltreppen und
einer Fläche, die die derzeitige fast verdreifacht.
Die Regionalregierung fügt den bereits genannten Maßnahmen zudem die Arbeiten an den Stationen Ventilla, Duque de Pastrana und Alto de Extremadura hinzu.