Die Immobilienpreise in Madrid lassen keine Verschnaufpause zu: Obwohl sie laut den Daten des jüngsten Berichts des Immobilienportals Idealista im Vergleich zum Juni 2026 um bescheidene 0,4 % gesunken sind, sind die Zahlen im Vergleich zum Juli 2025 um 3,1 % gestiegen. Nach Stadtteilen betrachtet zeigt die Analyse einen drastischeren Preisanstieg in einigen der Stadtteile, die bisher zu den günstigsten gehörten.
Den stärksten Preisanstieg im Jahresvergleich – der sogar einen neuen historischen Rekord markiert – verzeichnete der Madrider Bezirk Villaverde mit einem Anstieg von 24,3 % im Jahresvergleich: Der Quadratmeter kostet dort 3.266 €.
Das bedeutet, dass ein hypothetisches 70 m² großes Haus in Villaverde, das letztes Jahr um diese Zeit 173.065 € kostete, heute 228.620 € kostet. An der Spitze dieses Preisanstiegs stehen die Stadtteile Puente de Vallecas (+16,3 %), Usera (+16,2 %), Moratalaz (+15,6 %) und Barajas (+15,2 %).
Trotzdem gehören einige von ihnen zu den günstigsten Stadtteilen für den Kauf einer Immobilie – in Klammern ist der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr angegeben:
- Villaverde: 3.266 Euro/m² (+24,3 %).
- Puente de Vallecas: 3.399 Euro/m² (+16,3 %).
- Usera: 3.585 Euro/m² (+16,2 %).
- Carabanchel: 3.813 Euro/m² (+10,8 %).
- Villa de Vallecas: 3.869 Euro/m² (+13,7 %).
Die Stadtteile mit den höchsten Kaufpreisen in Madrid

- Stadtteil Salamanca: 10.890 Euro/m². Er ist weiterhin der teuerste Stadtteil der Hauptstadt, obwohl er im Jahresvergleich einen Rückgang von 1,5 % verzeichnet hat.
- Chamberí: 9.245 Euro/m² (+4,0 %).
- Retiro: 8.467 Euro/m² (+0,3 %).
- Chamartín: 8.262 Euro/m² (+8,0 %).
- Zentrum: 7.745 Euro/m² (+3,2 %).
Durchschnittlicher Kaufpreis für Wohnimmobilien in Madrid
Betrachtet man die Gesamtsituation in Madrid, liegt der Durchschnittspreis für den Kauf einer Immobilie bei 6.547 Euro/m², knapp 1,1 % unter dem historischen Rekordwert vom April 2026.
Diese Zahlen liegen deutlich über dem durchschnittlichen Immobilienpreis in Spanien, der im Juli 2026 bei 2.933 Euro/m² lag.