Die Verlängerung der historischen Metrolinie 1 – der ersten Vorortlinie – in Richtung Madrid Nuevo Norte hat eine konkrete Umsetzung in Form einer Ankündigung: Die Gemeinde Madrid hat bereits die Verfahren für den Bau des künftigen Metrodepots eingeleitet, das der Stadtentwicklung dienen wird.
Der letzte Regierungsrat des Jahres genehmigte den ersten Vertrag zur Ausschreibung des Projekts mit einer Investitionssumme von 803.789 Euro. Diese künftigen Anlagen mit einer Fläche von etwa 15.000 Quadratmetern und 26.000 Quadratmetern unter der Erde werden zur Lagerung, Abstellung und Wartung der Züge dienen, die auf dieser Verlängerung der Linie 1 verkehren werden.
Nach Berechnungen der Regionalregierung wird diese Maßnahme die Mobilität von mehr als 175.000 Bürgern fördern, die in dem künftigen Stadtgebiet leben sollen. Die Verlängerung beginnt in Chamartín, wo sie sich mit den Linien L1 und L10 verbindet.
Die Strecke wird über drei neue Bahnhöfe führen, die vorläufig die Namen Centro de Negocios, Fuencarral Sur und Fuencarral Norte tragen.
Die Depots der Metro de Madrid, die bereits verschwunden sind
In dem Kommuniqué der Stadt Madrid, das über das Projekt informiert, heißt es weiter, dass „diese neuen Depots zu den 14 hinzukommen, über die die Metro de Madrid derzeit verfügt, die strategisch über die gesamte Region verteilt sind und zusammen 1,4 Millionen Quadratmeter einnehmen“.
Anders als im kollektiven Gedächtnis – vor allem im Gedächtnis der Anwohner, die sich gegen den Abriss wehrten – wird bei dieser Berechnung das historische Depot Cuatro Caminos von Antonio Palacios fehlen, an dessen Stelle sowohl die Stadtverwaltung als auch die Gemeinschaft versuchen, vor Gericht den Bau eines Stadtentwicklungsprojekts mit 443 Wohnungen durchzusetzen.