Iberia hat beschlossen, mitten in der Eisenbahnkrise eine Preisobergrenze für Flugtickets zwischen Madrid und Barcelona festzulegen: Die Fluggesellschaft begrenzt die Preise für ihre Flüge im Rahmen des Puente Aéreo nach der Streichung der letzten Hochgeschwindigkeitszüge des Tages auf 99 Euro pro Strecke (Touristenpreis). Diese Maßnahme gilt vorerst bis zum 19. Februar.
Diese Maßnahme kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Einstellung des AVE-Verkehrs wegen Wartungsarbeiten nach dem Unfall von Adamuz die Nachfrage nach Alternativen in die Höhe getrieben hat und ein unkontrollierter Anstieg der Preise auf der meistbefahrenen Strecke des Landes drohte.
Warum Iberia den Preis auf 99 Euro begrenzt
Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die Tausenden von Reisenden, die in den letzten Zeitfenstern keine AVE-Option mehr haben, nicht im Stich gelassen werden sollen. Die Flugverbindung zwischen Barajas und El Prat ist zur direktesten Alternative geworden, was die Nachfrage nach Plätzen plötzlich in die Höhe getrieben hat. Um zu verhindern, dass dieser Anstieg zu überhöhten Ticketpreisen führt, hat Iberia angekündigt, dass kein Sitzplatz in der Economy Class auf der Strecke Madrid-Barcelona während der Dauer der Maßnahme 99 Euro pro Strecke überschreiten wird.
Wie das Unternehmen mitteilte, gilt die Preisobergrenze für Economy-Class-Tickets des Puente Aéreo und aller anderen Linienflüge zwischen Madrid und Barcelona und bleibt vorerst bis zum 19. Februar bestehen. Die Sondertarife des Puente Aéreo Flexible und Puente Aéreo Confort, die für Vielflieger gedacht sind, die Umbuchungen und zusätzliche Services brauchen, bleiben mit ihrer üblichen Preis- und Konditionsstruktur ohne diese Obergrenze bestehen.
