Am Dienstag, dem 2. Juni, wurde die renovierte Bahnhofshalle des Bahnhofs Chamartín-Clara Campoamor in Betrieb genommen, was für die Reisenden mehrere Verbesserungen mit sich bringt. Zunächst einmal in Bezug auf den Platz: Nach dem Umbau hat sich die Fläche von etwa 4.000 m² auf rund 18.000 m² vergrößert.
Das Bahnhofsgebäude gewinnt den Platz als Haupteingang zurück, der von einer Glaskuppel überdacht ist, die die Nutzer vor Wind und Wetter schützen soll. Im Inneren ist der Raum in drei Bereiche unterteilt: den für Hochgeschwindigkeitsreisende, den für Nahverkehr und die gemeinsame Halle mit einem großen Gang, an dessen einer Seite sich die Einstiegs- und Wartebereiche sowie die Geschäftsräume befinden
Für mehr Komfort für alle Reisenden verfügt die neue Bahnhofshalle über Sitzgelegenheiten, Fahrkartenautomaten, Toiletten, Ladestationen für elektronische Geräte, Fahrgastinformations- und Fahrkartenverkaufsstellen sowie Geschäfte und Gastronomiebetriebe.
Das Fahrgastinformationssystem zu Zugankünften und -abfahrten wurde durch variable Anzeigetafeln und 65-Zoll-LED-Bildschirme mit einer neuen grafischen Benutzeroberfläche verbessert. Außerdem wird das Hauptgebäude im Nahverkehrsbereich erstmals über ein Zugangskontrollsystem mit Drehkreuzen verfügen.
Weitere Verbesserungen am Bahnhof Chamartín-Clara Campoamor

Einer der großen Meilensteine der Renovierung war eine beispiellose Erweiterung der Kapazität für Hochgeschwindigkeitszüge, da der Bahnhof seine Kapazität in diesem Bereich verdoppelt hat: Er ist von 6 Gleisen ohne Weiterführung nach Süden auf 12 Gleise mit Abfahrten in beide Richtungen gewachsen.
Unter den Hochgeschwindigkeitsgleisen hat Adif AV eine Unterführung gebaut, um den Abgang der Fahrgäste zu erleichtern und komfortabler zu gestalten: Sie können den Bahnhof an jeder Seite verlassen und haben Zugang zu Taxis, Nahverkehrszügen, U-Bahn, Fahrdienstvermittlern, Autovermietungen und dem Parkplatz P2.
Die Erweiterungsarbeiten am Bahnhof Madrid Chamartín Clara Campoamor, in die 560 Millionen Euro investiert wurden, werden durch den Europäischen Plan für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz finanziert. Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU.