Wenn es eine Sache gibt, die den Manzanares immer begleitet hat, dann war es immer der sambenito, dass er ein „Flusslehrling“ ist. Ein Ruf, der dazu geführt hat, dass er als unbedeutender Fluss angesehen wird, was uns manchmal daran hindert, die Orte zu würdigen, die er entlang seines Laufs durch die Region Madrid geschaffen hat, wie die Puente de la Marmota: ein Ingenieurbauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das den Madrilenen selbst kaum bekannt ist.
Die 1756 erbaute Brücke wurde von Ferdinand VI. in Auftrag gegeben und diente dazu, „die Straßen entlang der Stadtmauer von El Pardo durchgängig zu machen und den Durchgang von Wachen zu erleichtern“, um das Eindringen von Wilderern zu verhindern, so das Regionale Verkehrskonsortium Madrid (CRTM).
Obwohl die Puente de la Marmota bei Mountainbikern aufgrund der dort verlaufenden Routen sehr beliebt ist, handelt es sich für die breite Öffentlichkeit um eine ebenso unbekannte wie überraschende Landschaft in der Sierra, was zum Teil auf ihre Lage in einem eher versteckten Bereich des Flusses zurückzuführen ist.
Die Enklave ist ideal, um die Aussicht auf einen der schönsten mediterranen Wälder aus 11 Metern Höhe zu genießen, und es lohnt sich, unterwegs anzuhalten, um ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.
Wie lautet der Name der Murmeltierbrücke?
Der Ursprung des Brückennamens scheint nichts mit dem Tier zu tun zu haben, sondern mit einer phonetischen Degeneration. Es wird vermutet, dass der Name von einem nahe gelegenen Hügel stammt, dem Alto de la Marmota“, der bereits im Mittelalter aufgrund seiner brustähnlichen Form als Cabeza del Mamotar“ bezeichnet wurde.
Die Grünen Routen des regionalen Verkehrskonsortiums
Die Brücke ist Teil einer der so genannten Rutas Verdes des CRTM, genauer gesagt der etwa 20 Kilometer langen Strecke Colmenar-Tres Cantos: Es handelt sich dabei um eine Route, die dem Lauf des Manzanares-Flusses von seiner Quelle an der Bola del Mundo bis zu seiner Mündung in Rivas Vaciamadrid folgt.
Dies ist nur eine der mehr als 50 Grünen Routen des CRTM, die es insgesamt gibt, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sie können sie alle auf der Website des CRTM nachlesen.