Die Autonome Gemeinschaft Madrid hat offiziell ihren Arbeitskalender für das Jahr 2026 mit insgesamt 14 Feiertagen genehmigt: zwölf werden von der Regionalverwaltung festgelegt und zwei weitere von den Gemeinderäten bestimmt. Die vom Regierungsrat nach Anhörung der wichtigsten Fraktionen und sozialen Akteure verabschiedete Bestimmung wird dem Staat vor dem 30. September übermittelt.
Der neue Kalender ist zwar in Bezug auf die lokalen Feiertage noch unvollständig, ermöglicht es den Madrider Bürgern aber bereits, erste Pläne zu schmieden. Bis zu sechs lange Wochenenden werden über das Jahr verteilt sein, von denen einige aufgrund ihrer Lage im Kalender besonders attraktiv sind: von der Osterwoche im April bis zum üblichen „Makro-Urlaub“ im Dezember.
Ostern, die Verfassung und Weihnachten: Schlüssel zur Organisation von Kurzurlauben

Die erste Gelegenheit für eine Auszeit bietet sich zu Beginn des neuen Jahres: Der 1. Januar (Neujahr) fällt auf einen Donnerstag, gefolgt vom 6. Januar, dem Dreikönigstag, der auf einen Dienstag fällt. Die nächste große Unterbrechung ist das Osterfest, das im Jahr 2026 am 2. und 3. April (Gründonnerstag und Karfreitag) gefeiert wird und sich damit als erstes großes langes Wochenende des Jahres etabliert.
Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, fällt auf einen Freitag und eröffnet ein neues langes Wochenende, das allerdings nicht so großzügig ausfällt wie bei anderen Gelegenheiten: Der 2. Mai, der Feiertag der Gemeinschaft Madrid, fällt auf einen Samstag und wird nicht auf einen Montag verlegt. Ähnliches gilt für den 15. August (Mariä Himmelfahrt), der ebenfalls auf einen Samstag fällt.
Zum Jahresende hin bringt der Oktober einen der am sehnlichsten erwarteten Feiertage: Der 12. Oktober, der Nationalfeiertag, fällt auf einen Montag und ermöglicht ein weiteres langes Wochenende. Es folgt der 2. November, die Verlegung von Allerheiligen, das ursprünglich auf einen Sonntag fiel. Im Dezember wird der Kalender so angepasst, dass er zwei lange Wochenenden bietet: das erste ist der Tag der Verfassung (Sonntag, 6. Dezember, verlegt auf Montag, 7. Dezember) und der Tag der Unbefleckten Empfängnis (Dienstag, 8. Dezember). Weihnachten (25. Dezember) schließlich fällt auf einen Freitag.
Bestätigte Feiertage
Dies sind die regionalen Feiertage, die von der Autonomen Gemeinschaft Madrid für 2026 festgelegt wurden:
- 1. Januar (Donnerstag): Neujahrsfest
- 6. Januar (Dienstag): Dreikönigstag des Herrn
- 2. April: Gründonnerstag
- 3. April: Karfreitag
- 1. Mai (Freitag): Tag der Arbeit
- 2. Mai (Samstag): Feiertag der Gemeinde Madrid
- 15. August (Samstag): Himmelfahrt der Jungfrau Maria
- 12. Oktober (Montag): Spanischer Nationalfeiertag
- 2. November (Montag): Verlegung des Feiertags Allerheiligen
- 7. Dezember (Montag): Verlegung des Tages der spanischen Verfassung
- 8. Dezember (Dienstag): Tag der Unbefleckten Empfängnis
- 25. Dezember (Freitag): Weihnachtsfeiertag
Zusätzlich zu diesen Daten wird es zwei lokale Feiertage geben, die von den jeweiligen Gemeinderäten festgelegt werden. Es bleibt also abzuwarten, wie die einzelnen Gemeinderäte in der Region entscheiden werden, wie der Kalender vervollständigt wird.