Die Stadtverwaltung von Madrid hat für den Jahresabschluss 2026 „das höchste Investitionsbudget seit 2008“ aufgestellt: Insgesamt stehen der Stadtverwaltung für das nächste Haushaltsjahr 6.578 Millionen Euro zur Verfügung, von denen ein großer Teil für größere Arbeiten in verschiedenen Stadtvierteln der Hauptstadt verwendet werden soll.
Der für den Bereich Arbeiten und Ausrüstung vorgesehene Betrag wird im Vergleich zu 2025 um 1,3 % steigen und 645,4 Millionen Euro für diese Arbeiten betragen . Davon sind 208 Millionen Euro für die Erhaltung und Verbesserung der öffentlichen Straßen (Fahrbahnen, Gehwege und Tunnel, mit besonderem Augenmerk auf die Umgebung von Schulen und Seniorenzentren) vorgesehen.
Der Rest verteilt sich auf diese wichtigen Projekte zur Umgestaltung der Stadt, von denen einige bereits in Angriff genommen wurden, wie der Parque de Ventas und der Parque Catellana.
Im nächsten Jahr werden einige von ihnen abgeschlossen sein, wie der bereits erwähnte Parque de Ventas, die Verlegung der A-5, der Paseo Verde del Suroeste und die Überdachung des letzten Abschnitts der Castellana, für die ein Budget von 279 Millionen Euro vorgesehen ist.
Die wichtigsten Arbeiten nach Stadtteilen, die im Jahr 2026 beginnen werden

Zu dieser Kategorie gehört zum Beispiel die Umgestaltung der Calle Alcalá zwischen Cibeles und Plaza de la Independencia im Stadtteil Centro mit der Schaffung eines Boulevards, der diskreter ist als der, den er früher hatte.
Auch die Fußgängerzone im historischen Zentrum von Barajas, der Ausbau der Gran Vía del Sureste (in Ensanche de Vallecas) und die Neugestaltung von Plätzen wie Chamberí, Oporto und Jacinto Benavente sind geplant.

Was die Konten der Bezirke anbelangt – die ihr größtes Wachstum erleben und zum ersten Mal 1.000 Millionen Euro überschreiten – werden Arbeiten wie die Sanierung des Retiro-Teichs – mit einer Investition von 113.679 Euro – oder der Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die den Bezirk Arganzuela mit dem von Carabanchel verbindet, für mehr als eine Million Euro durchgeführt.
Der vollständige Haushaltsentwurf 2026 kann unter diesem Link eingesehen werden. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Madrid und Sprecherin der Stadtverwaltung, Inmaculada Sanz, wies darauf hin, dass sich der Haushalt auf vier Hauptachsen stützt: „wirtschaftliche Stärke, soziale Sensibilität, Verbesserung der Lebensqualität und territorialer Zusammenhalt“.