Für ein weiteres Jahr hat die Regierung einen Plan für Direktbeihilfen für sechs öffentliche Universitäten in Madrid genehmigt. Die Initiative wurde ergriffen, um die Chancengleichheit der Studenten an diesen Bildungseinrichtungen zu gewährleisten.
Empfänger der Beihilfe sind Studenten, die an einer der begünstigten Universitäten –Complutense, Autónoma, Carlos III, Rey Juan Carlos I, Politécnica und Alcalá – eingeschrieben sind und sich in einer ungünstigen wirtschaftlichen Lage befinden. In diesem Jahr wird denjenigen Vorrang eingeräumt, die den Zuschuss der Zentralregierung nicht erhalten konnten.
Bei Studenten im Grundstudium deckt das Stipendium maximal den Betrag ab, der für die zweite Einschreibung in allen Fächern eines kompletten Studienjahres anfällt, entsprechend den von der jeweiligen Universität festgelegten Gebühren. Für Studierende, die einen Master-Abschluss anstreben, beträgt der Zuschuss höchstens 2 100 Euro.
Jede öffentliche Universität wird eine Ausschreibung veröffentlichen, bei der sich die Studierenden um das Stipendium bewerben können. Das Stipendium deckt nicht nur die Einschreibungskosten, sondern kann auch für andere Zwecke verwendet werden, z. B. zur Deckung der Mobilitätskosten für Studierende im Rahmen des Spanischen Zentrums für Universitätsaustausch (SICUE).
Insgesamt hat die Gemeinschaft Madrid 6.000.000 Millionen Euro in dieses Programm investiert, wovon 5.500 Studierende profitieren konnten. Die öffentlichen Universitäten, die am meisten von dem Stipendienprogramm profitiert haben, waren die Politécnica (1.005.607 €), die Rey Juan Carlos I (1.293.566 €) und die Complutense ( 1.755.375 €).